Neue kunstwegen-Station bei Hardenberg

Neue kunstwegen-Station bei Hardenberg

16. september 2013

Entlang der N34, wo der Weg an einigen Punkten die Vechte berührt, hat der Landschaftskünstler Paul de Kort das Werk »Geo-Metrie« realisiert. Diese landschaftliche Markierung verbindet das kulturhistorische Vorland der Vechte mit dem spezifischen Standort. Zahlreiche Gäste haben der Eröffnung am Freitag, dem 13. September, beigewohnt.

lichtung lulic und laternen

lichtung lulic und laternen

04. november 2012

Am Sonntag, dem 4. November, findet um 16.30 Uhr die letzte Frischluftführung dieses Jahres statt. Im Mittelpunkt steht dieses Mal die Lichtung von Marko Lulic in Schüttorf. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, mit eigenen Laternen zum Mevlana-Platz zu kommen und mit den Rademacher Kugellampen dort um die Wette zu leuchten. Die Teilnahme an der Führung kostet für Erwachsene 2 Euro, Kinder nehmen kostenlos teil. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

frischluft schnuppern am »smoking shelter«

frischluft schnuppern am »smoking shelter«

11. juni 2012

Die diesjährigen Frischluftführungen zum Thema raumsichten sind erfolgreich gestartet. 25 Interessierte fanden sich am Pfingstsonntag bei schönem Wetter mit Fahrrädern in Ohne ein und kamen ins Gespräch über die beiden lokalen raumsichten-Stationen »Vechtewaren« und »Lassnitz«.
Bereits am kommenden Sonntag, dem 17. Juni, findet die nächste Führung statt: am »Smoking Shelter« im Kurpark Bad Bentheim, 11.30 Uhr. Die Teilnahme kostet zwei Euro für Erwachsene, Kinder sind frei.
Weitere Informationen und Termine finden Sie hier.

raumsichten erweitert kunstwegen

raumsichten erweitert kunstwegen: eröffnung am 4./5. mai 2012

27. februar 2012

Im Beisein des Staatsministers für Kultur und Medien Bernd Neumann (CDU) findet am Freitag, dem 4. Mai 2012, die offizielle Eröffnung von raumsichten statt. Das Skulpturenprojekt erweitert die kunstwegen-Route mit neun neuen Kunststationen in die Obergrafschaft bis an die Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen.
Am Samstag, dem 5. Mai, bietet sich allen Interessierten die Möglichkeit, die Kunstwerke kennen zu lernen und den neuen Routenabschnitt im wahrsten Sinne des Wortes selbst zu »erfahren«.
Genauere Informationen und Termine werden zeitnah auf der raumsichten-Homepage www.raumsichten.org veröffentlicht.

letzte frischluft-führung des jahres

»landschaft der erinnerung«: letzte frischluft-führung des jahres in neugnadenfeld

13. november 2011

In Neugnadenfeld fand die letzte, wie immer fachkundig begleitete Frischluft-Führung der Saison 2011 statt. Passend zum Anlass des Volkstrauertages am 13. November besuchte knapp ein Dutzend Kunstinteressierte die erst kürzlich eingeweihte 70. kunstwegen-Station »Koordinaten« der Künstlerin Franka Hörnschemeyer. Diese künstlerische Erweiterung der Kriegsgräberstätte in Neugnadenfeld bezieht sich direkt auf die Geschichte des Orts und des dortigen Kriegsgefangenenlagers, das schon bald den traurigen Ruf eines Sterbelagers der vor allem sowjetischen Insassen erhielt. Im Anschluss an die Führung beteiligten sich viele Besucher an der Kranzniederlegung der Gemeinde Emlichheim auf der Kriegsgräberstätte. Die Frischluft-Führungen der neuen Saison werden wieder ab dem Frühjahr 2012 stattfinden.

laterne, laterne, caprimoon und sterne…laterne, laterne, caprimoon und sterne…

laterne, laterne, caprimoon und sterne…

20. oktober 2011

An der alten Wassermühle in Lage versammelten sich am gestrigen Sonntag ein gutes Dutzend kunstwegen-Interessierte zur monatlichen Frischluftführung. Ziel war die stimmungsvolle Arbeit »Caprimoon '99« von Tobias Rehberger. Bei herrlich goldenem Herbstwetter und wunderbarer Sonnenuntergangsstimmung ging es auch an den kunstwegen-Stationen von Andreas Slominski und Marin Kasimir vorbei. Der Mond ging zwar leider nicht, wie erhofft, auf, doch das tat der guten Stimmung kaum Abbruch. So wurde etwa spontan der Schlager »Die Caprifischer« angestimmt. Im Lichte bunter Lampions ging es dann durch die Dämmerung zurück zum Ausgangspunkt. Die nächste und letzte Frischluftführung dieses Jahres findet am 13. November in Neugnadenfeld statt.

feierliche einweihung der 70. kunstwegen-station

feierliche einweihung der 70. kunstwegen-station

24. september 2011

Weit über 100 Besucher haben am Samstag, dem 24. September, bei herrlichem Herbstwetter der feierlichen Eröffnung der neuen kunstwegen-Station »Koordinaten« in Neugnadenfeld beigewohnt. Nach einer Begrüßung durch den stellvertretenden Landrat Hans-Werner Schwarz führte Dr. Ronald Berg aus Berlin in das Werk der Künstlerin Franka Hörnschemeyer ein. Die Arbeit ergänzt das Ensemble der Kunstwerke, die in und um Neugnadenfeld und Bathorn auf die lokale Lagervergangenheit in den Jahren des Zweiten Weltkriegs Bezug nehmen. Hörnschemeyer hat im Wäldchen nahe der Kriegsgräberstätte eine eindrucksvolle Raum- und Klanginstallation geschaffen, die zum Verweilen einlädt und zum Nachdenken anregt. Stimmen von Neugnadenfeldern jeden Alters erklingen und erzählen aus ganz verschiedenen Perspektiven von diesem besonderen Ort. Franka Hörnschemeyer bedankte sich bei allen, die an der Realisierung ihrer Arbeit mitgewirkt haben.
Die nunmehr 70. kunstwegen-Station stellt ein weiteres Highlight der Kunstroute dar: ein Besuch lohnt sich.
Z.B. mit der Frischluftführung am 13. November 2011

fünfte frischluft-führung in der umgebung der alten weberei in nordhorn

fünfte frischluft-führung in der umgebung der alten weberei in nordhorn

29. august 2011

Am Sonntag, dem 21. August, wurde bei schönem Wetter die Reihe der von der Städtischen Galerie Nordhorn angebotenen Frischluft-Führungen fortgesetzt. Der fachkundig begleitete Rundgang fand dieses Mal im unmittelbaren Umfeld der Alten Weberei statt. Er stand unter dem Motto »Gang zum Vechtesee« und bot Impressionen Nordhorns als Textil- und Wasserstadt.
Die Route führte erst zum Povelturm, an dem sich die Glasvitrine »ohne Titel« von Ralf Peters und der geschwungen angelegte Teich »Liquid Relief/Light Relief« von Georg Herold befinden. Anschließend ging es zu Bernhard Luginbühls »Nordhornstengel« an der Kreuzung von Fluss und Kanal und weiter zum Ufer des Vechtesees. Von Thomas Rentmeisters Skulptur »ohne Titel«, die von den Nordhornern meist »Frosch» genannt wird, konnten auch zwei weiter entfernt liegende Kunstwerke betrachtet werden, nämlich der »Pappelturm« von Nils-Udo und der »Parabolic Triangular Pavilion I« von Dan Graham. Der Rundgang setzte fort zum erst im letzten Jahr eingeweihten »Lingaphone» von Olav Christopher Jenssen in der Südgracht der Vechte und endete in der Alten Weberei mit den beiden Ausstellungs-Pavillons von Stephen Craig, die gleichzeitig plastische Kunstobjekte sind.
Wer wollte, konnte noch die aktuelle Ausstellung von Adrian Lohmüller im großen Ausstellungs-Pavillon besuchen.

frischluft-führung »moor(sch)leichen« beim lager bathorn

frischluft-führung »moor(sch)leichen« beim lager bathorn

20. juli 2011

Am 17. Juli fand die mittlerweile vierte Frischluft-Führung der Saison statt. Diesmal war der »Weg durch das Moor« der Schweizer Künstler Peter Fischli und David Weiss an der Reihe. Es fand sich erfreulicherweise eine überdurchschnittlich große Gruppe zusammen, nämlich 21 Erwachsene und zwei Kinder. Beim Begehen des etwa 1,2 Kilometer langen und anfangs ziellos wirkenden Holzbohlenstegs konnte der Kontrast eines sich selbst überlassenen Moores zu einem industriellen Torfabbaugebiet erlebt werden. Einige ältere Teilnehmer brachten ihre Erfahrungen als Zeitzeugen und ihr Wissen über die Geschichte des Arbeits- und Kriegsgefangenenlagers Bathorn und den Wahnsinn der Nazizeit ein, der untrennbar mit dem Moor bei Bathorn verbunden ist.

frischluft-fahrradtour zum kloster frenswegen

frischluft-fahrradtour zum kloster frenswegen

26. juni 2011

Am Sonntag, dem 26. Juni 2011, fand eine ganz besondere Frischluftführung statt. Mit dem Fahrrad wurde im Laufe einer dreieinhalbstündigen Tour die kunstwegen-Route zwischen Nordhorn und dem Kloster Frenswegen erkundet. Aufgrund der wechselhaften Wetterlage fand sich nur eine relativ kleine Gruppe zusammen, die glücklicherweise letztlich doch von Regen verschont blieb und mit gutem Wetter belohnt wurde. Eine kleine Erholungspause wurde im Klostercafé in Frenswegen eingelegt. Das sorgte - ganz im Sinne des Kunstwerks »Bauwerk für die guten Gefühle« von Peter van de Locht, das sich in der Nähe des Klosters befindet - für positive Stimmung bei allen Beteiligten.

zweite frischluft-führung

zweite frischluft-führung

15. mai 2011

Am Internationalen Museumstag »Museen, unser Gedächtnis!« bot kunstwegen eine Frischluft-Führung zum Thema »Gedanken und Gedenken im Black Garten« an. Die eindrucksvollen Texte der Künstlerin Jenny Holzer, die in Bänke eingraviert sind, gaben den Besuchern Anregung zur Diskussion über Krieg, Trauer und Verlust. Holzer konzipierte den Schwarzen Garten als eine Gedenkstätte für die Gefallenen und Opfer der Kriege. Hier kommen die Toten zu Wort und lassen das schreckliche Geschehen erlebbar werden. Die dunklen Pflanzen begleiten die Besucher in ihrer Nachdenklichkeit. Nächste Führung: »Kunstpilgern« mit dem Fahrrad zum Kloster Frenswegen am 26. Juni! Um Anmeldung wird ausnahmsweise gebeten.

arbeitsbesuch robert schad

arbeitsbesuch von robert schad

13. april 2011

Sturmtief Norina hatte im Juli 2010 in Nordhorn eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Unter anderem trug die Stahlskulptur von Robert Schad im Stadtpark erheblichen Schaden davon. Durch zwei riesige umgestürzte Bäume wurde die komplexe und vielteilige Skulptur »II-IV/86 für Nordhorn« aus geradem und geschwungenem Vierkantstahl völlig in sich verbogen. Vor zwei Wochen begutachtete der Künstler seine Skulptur und besprach mit Mitarbeitern der Firma Rosink und dem Bauhof der Stadt Nordhorn die Reparatur. Am 13. April haben Künstler und Mitarbeiter bei schönstem Sonnenschein mit Schweißgerät sowie Schleif- und Trenngeräten die charakteristische Skulptur wieder hergerichtet.

erste frischluft-führung der saison

erste frischluft-führung der saison

10. april 2011

Am vergangenen Sonntag, dem 10. April, versammelten sich zum ersten Mal in diesem Jahr wieder Kunstinteressierte zu einer Frischluft-Führung an der kunstwegen-Station »Tumulus« in Gölenkamp. Bei schönstem Frühlingswetter erkundeten sie das Kunstwerk des italienischen Künstlers Luciano Fabro am Spöllberg. Die mächtige Ankerkette, die er vor zwölf Jahren rund um den Hügel platzierte, bietet nach wie vor viel Gesprächsstoff.
Die nächste Frischluft-Führung findet am 15. Mai um 11.30 Uhr im Black Garden in Nordhorn statt. Eine Terminübersicht zu den Führungen 2011 finden Sie hier.

suchan kinoshita

arbeitsbesuch von suchan kinoshita

24. februar 2011

Vor elf Jahren hat die Künstlerin, Suchan Kinoshita, mit ihrem Lebensgefährten Hasje Boeyen die Kunstinstallation »Vom Hören sagen« in Emlichheim aufgebaut. Ein Kunstwerk, das von menschlicher Hand entstand und sich durch natürliche Veränderungsprozesse weiter entwickelt. Inzwischen haben Brombeerbüsche, Efeu und Bäume die Ruine so sehr überwuchert, dass sie gleichsam Teil der Natur wurde. Diese Entwicklung fand die Künstlerin bei der Besichtigung vor Ort so spannend, dass sie sich dafür entschied, keine Pflanzen zu entfernen. Nach der Beratung vom Garten- und Landschaftsbauexperten Stephan Book entschied sich die Künstlerin für eine weitere Anpflanzung von Kletterpflanzen. Die Pflanzen sollen mit der Zeit Haus und eingezäuntes Gelände vollständig bedecken.

Richard DeaconRichard Deacon

arbeitsbesuch von richard deacon

1. dezember 2010

Fast 10 Jahre nach seinem letzten Besuch kam Richard Deacon nach Nordhorn, um mit Galerieleiterin Veronika Olbrich erste Gespräche über ein Ersatzkunstwerk für sein kunstwegen-Projekt »One Step Two Step« (1992) zu führen. Die 2-teilige Arbeit, von der sich ein Teil in der Vechte am Neumarkt und das andere in der Vechte an der »Landspitze« befand, ist inzwischen nicht mehr reparabel. Eine der beiden Edelstahlplattformen versank vor vielen Jahren in den Tiefen der Vechte und konnte auch von Tauchern und Suchtrupps nicht wieder aufgefunden werden. Die zweite Plattform wurde im Sommer 2006 von einem Boot gerammt und aus der Verankerung gerissen. Nach einer langen Reise vom Neumarkt bis in die Nähe des Klosters Frenswegen wurde es zerkratzt und verbogen aus dem Wasser geborgen. Richard Deacon besichtigte nun zusammen mit Veronika Olbrich und den beiden neuen Regialoginnen Janna Askianaki und Verena Wißmann die ehemaligen Standorte der beiden Skulpturen. Das neue Kunstwerk soll diesmal auf stabilem Boden an der »LandspitzeQ aufgestellt und nicht wieder den Unwägbarkeiten des Wassers ausgesetzt werden.

Franka Hörnschemeyer

dritter arbeitsbesuch von franka hörnschemeyer

22. november 2010

In Neugnadenfeld wird zum Sommer 2011 eine weitere Station für kunstwegen errichtet. Historische Gedenkstätten und zeitgenössische Kunst formen hier eine Landschaft der Erinnerung. Mit einer überarbeiteten Planskizze ihrer akustischen Rauminstallation für Neugnadenfeld kam Franka Hörnschemeyer deshalb in die Grafschaft Bentheim. Unter blauem Himmel hat die Künstlerin mit Hammer, Holzstange und Flatterband sowie tatkräftiger Hilfe von Architekten und Assistenten die Ortslage neben dem russischen Friedhof in Grundzügen vorbereitet. Künftig werden dort neun Raumelemente im Zusammenspiel mit der Naturlandschaft errichtet. Auf die erfolgreiche Arbeit im Wäldchen folgten Gespräche im warmen Saal des Dorfgemeinschaftshauses.

Frischluft-Führung  an der Turf CuppolaFrischluft-Führung an der Turf Cuppola

frischluft-führung in neugnadenfeld

november 2010

Insgesamt 17 Kunstinteressierte fanden sich am Sonntag, dem 21. November 2010, zur letzten frischluft-Führung des Jahres an der »Turf Cuppola« in Neugnadenfeld ein. Unter der Führung von Gudrun Borggreve erkundeten sie das Kunstwerk der schwedischen Künstlerin Ann-Sofi Sidén von außen und von innen. Vor dem Hintergrund der Lagervergangenheit Neugnadenfelds wurde das Thema Wahrnehmung und Beobachtung besonders beleuchtet. Im Anschluss daran konnten sich die Teilnehmer bei einer heißen Tasse Kaffee oder Tee im Kirchensaal der Herrnhuter Brüdergemeine aufwärmen. Dort erfuhren sie von Harald Siebörger noch allerhand Interessantes und Wissenswertes über die Geschichte der Herrnhuter in Neugnadenfeld.

Die Reihe der Frischluft-Führungen wird im kommenden Jahr fortgesetzt.

aktuelle »regialoginnen« an bord

oktober 2010

Das Weiterbildungsprojekt »Regialog« arbeitet nunmehr in der elften Runde an der Schnittstelle zwischen Kultur und Tourismus. Von Oktober 2010 bis Mai 2011 kümmern sich Verena Wißmann und Ioanna Askianaki um kunstwegen.
verena wißmann, wurde 1981 in Celle geboren, hat Germanistik und Geschichte auf Magister in Osnabrück studiert und war danach unter anderem für die Klassik Stiftung Weimar tätig. Sie arbeitet seit Anfang Oktober 2010 im Rahmen von Regialog für die Städtische Galerie und unterstützt die Arbeit an dem Projekt kunstwegen im Rahmen von Führungen und Vermittlungsveranstaltungen, sowie bei der Öffentlichkeits- und Pressearbeit.
ioanna askianaki, geboren 1982 in Iraklio auf Kreta, studierte Politikwissenschaft an der Aristotelion Universität in Thessaloniki und Empirische Kulturwissenschaft am Ludwig-Uhland Institut der Eberhard Karl Universität Tübingen. Durch das Studienprojekt »Tü amo! Italienisches im Tübinger Alltag.« sowie durch die Arbeitsstelle in dem künstlerischen Verein »Kochlias« verfügt sie über praktische Erfahrungen im Ausstellungswesen. Für kunstwegen widmet sie sich jetzt der Kontrolle und Pflege der Kunstobjekte sowie der Erstellung einer neuen Frischluft-Führungsreihe.

Faltkarte für kunstwegen und raumsichten

neue faltkarte für kunstwegen und raumsichten

juli 2010

Das Reisebuch für kunstwegen ist ausverkauft und erscheint zur Eröffnung von raumsichten im Sommer 2011 als zweite, überarbeitete Auflage mit allen zusätzlichen Werken und Hintergrundinformationen.
In der Übergangszeit gibt es eine deutsch-niederländische Faltkarte mit Texten zu den Kunstwerken entlang der Vechte in Deutschland und den Niederlanden. Die Faltkarte ist kostenlos bei den touristischen Anlaufstellen der Region erhältlich oder kann bestellt werden unter www.kunstwegen.org und kontakt@kunstwegen.org.

skulptur von olav christopher jenssenskulptur von olav christopher jenssen

skulptur von olav christopher jenssen erweitert kunstwegen

juni 2010

Seit dem 15. Juni 2010 bereichert die Skulptur »Lingaphone« des norwegischen Künstlers Olav Christopher Jenssen die grenzübergreifende Skulpturenroute kunstwegen. Sie ist ein Geschenk des Künstlers an die Stadt Nordhorn und stellt einen gebührenden Ausgleich für seinen 1999 aufgrund technischer Mängel abgebauten »City-Brunnen« dar, an den sich viele Grafschafter noch erinnern mögen.
Die neue Skulptur befindet sich in der Südgracht der Vechte im Stadtraum Nordhorn. 3,5 Tonnen schwer, 3,50 Meter hoch und 3 Meter breit, erinnert sie in ihrer Form an einen ornamentalen Scherenschnitt, ähnlich einer Schablone, die gleichsam auf die umgebende Landschaft gelegt werden kann und vielfältige Ein-, Aus- und Durchblicke gewährt. Olav Christopher Jenssen gehört zu den bedeutendsten Gegenwartskünstlern skandinavischer Herkunft. Er war Teilnehmer an der documenta IX im Jahr 1992, ist aber nicht erst seitdem einem internationalen Publikum bekannt. Seine farbenprächtigen Gemälde und oftmals reduzierten, weißen Skulpturen gehen stets vom Organischen aus. Sie wirken verspielt und fröhlich, gleichzeitig aber höchst intensiv und eigenwillig.

kunstwegen wird mit raumsichten noch größer

1.2.2009

Der Startschuss ist gefallen: In einer ambitionierten Kooperation des Landkreises Grafschaft Bentheim und der Stadt Nordhorn und großzügig finanziert mit Mitteln der EU, der Bundeskulturstiftung, der Sparkassenstiftung und weiterer Geldgeber wird bis zum Herbst 2010 das wegweisende Projekt raumsichten realisiert.
Die insgesamt acht neuen Skulpturprojekte werden auf der Basis eines innovativen Konzepts den Sammlungsbestand des offenen Museums kunstwegen noch einmal maßgeblich erweitern und die Route zugleich bis zur nordrhein-westfälischen Grenze erweitern.
raumsichten wird das Zusammengehen von künstlerischen und landschaftsgestalterischen Herangehensweisen in die Praxis konkreter regionaler Aufgabenstellungen umsetzen.
Während der zweijährigen Realisierungsphase wird auch zu völlig neuen Kooperationsformen gegriffen: Internationale Künstler und Experten aus Verwaltung und Planungspraxis erarbeiten gemeinsam Raumvisionen und sichten Raum. Teil des Erarbeitungsprozesses werden auch zwei interdisziplinäre Arbeitsforen sowie eine Ausstellung mit Projektvorschlägen in der Städtischen Galerie Nordhorn sein.
Damit bildet kunstwegen ein weiteres Mal den Rahmen für innovative und zukunftsweisende Konzepte einer Kunst im öffentlichen Raum, die sich mit konkreten Orten aus ganz unterschiedlichen Perspektiven beschäftigt.
Mehr über Künstler, Zeitplanung und alle wichtigen Neuigkeiten erfahren Sie in den nächsten Wochen und Monaten an dieser Stelle.