gramsbergen

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Nach 113 Kilometern passiert die Vechte den deutschen Grenzort Laar und schlängelt sich schon kurz darauf durchs niederländische Gramsbergen. Das Stadtbild ist von Gebäuden aus Bentheimer Sandstein geprägt. Fast alle Häuser und Gehöfte entstanden nach 1850, da die Stadt wiederholt von Bränden heimgesucht und zerstört worden war. Heute strahlt der sorgsam restaurierte Stadtkern eine beschauliche Atmosphäre aus, die schmalen Straßen sind mit Feldsteinen gepflastert und werden nachts von nostalgischen Laternen beleuchtet.
Mitten in Gramsbergen stößt man auf das »Historisch Cultureel Info Centrum Vechtdal«, das eine liebevoll eingerichtete Ausstellung zur Geschichte des Vechtetals beherbergt. Dort sieht man prähistorische Funde, Trachten und Werkzeuge aus vergangenen Jahrhunderten. Etwas außerhalb und nordwestlich von Gramsbergen liegt die »Aner Mühle«, die samstags von 13.30 bis 16.00 Uhr besichtigt werden kann.
Ausgesprochen lohnenswert ist ein Abstecher zum südlich von Gramsbergen beim Städtchen Loozen gelegenen »Botanischen Teichgarten Ada Hofman«, in dem 50 verschiedene, sehr schön angelegte Teiche bewundert werden können. Kinder unter 12 Jahren haben dort leider keinen Zutritt.