wilsum

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Das kleine Dörfchen Wilsum grenzt an die nacheiszeitliche Moränenlandschaft der Wilsumer Berge, nicht weit vom geschichtsträchtigen Spöllberg und seinen Grabhügeln entfernt. Die Ansiedlung ist bereits vor der Zeit Karls des Großen, also vor 800 n. Chr., dokumentiert, im 9. Jahrhundert wird Wilsum dem Gau Twente zugerechnet. Heute leben hier auf einer Fläche von 47 Quadratkilometern rund 1600 Einwohner.
Sehenswert ist die 1725 errichtete evangelisch-reformierte Kirche, aber auch die idyllisch gelegene, bereits im 13. Jahrhundert erbaute »Schonevelds Mühle« ist einen Besuch wert. Die alte Wassermühle, zu der auch ein Müllerhaus und ein Badehäuschen gehören, wurde 1940 stillgelegt, 1996 wieder restauriert und kann zu bestimmten Zeiten besichtigt werden. Auch der nahe gelegene »Brookhof« ist einen Abstecher wert. Zwischen Mai und September steht dieser Bauernhof mit altem Landhausgarten und Erlenbruch Besuchern zur Besichtigung offen.